Sexualberatung/Sexualtherapie

Was hat Sexualtherapie/-beratung mit Paartherapie/-beratung zu tun? - Alleine der Umstand, dass von fünf Paaren, welche sich in Therapie/Beratungen begeben, vier Paare Probleme in der Sexualität haben, erklärt, wie sehr alles miteinander zusammenhängt.

Unabhängig davon stehe ich sowohl Paaren als auch Einzelpersonen zur Verfügung. Meine Schweigepflicht (auch dem Partner gegenüber) sorgt dafür, dass Sie sich vertrauensvoll mitteilen können.

Sexuelle Probleme sind vielfältig und individuell. Meine jahrelange Erfahrung und Selbstreflexion auf sexuellem Gebiet, ermöglichen mir, auch bei den heikelsten Themen objektiv und angemessen mit Ihnen zu kommunizieren.

Unerlässlich ist, vor Aufnahme der eigentlichen Beratung (nicht zum Erstgespräch), eine ärztliche Untersuchung bezüglich Ihres Gesundheitsstatus vornehmen zu lassen. Dies dient ausschließlich zu Ihrer Sicherheit. Da ich kein Arzt bin, kann ich z.B. keine organisch bedingte sexuelle Dysfunktion erkennen, geschweige denn diagnostizieren. Liegen die "Probleme" ausschließlich im zwischenmenschlichen Bereich, so steht einer Therapie/Beratung meinerseits nichts im Wege. Es wird Sie nicht verwundern, wenn ich bereits an dieser Stelle darauf hinweise, dass die partnerschaftliche Kommunikation, sowohl in als auch außerhalb der Sexualität, einen Schlüssel zur Bewältigung der "Probleme" birgt. Wünsche, Neigungen, Abneigungen, Phantasien und Vorerlebnisse werden artikulierbar und dabei respektvoll behandelt. Dass dies oft mit Abgrenzung, Hinbewegung und Zugestehen innerhalb bestimmter Grenzen zu tun hat, wird in wertvollen Gesprächsrunden entwickelt. Ziel ist immer eine erfüllende Sexualität des Individuums, ohne sein Gegenüber zu verletzen. So verstehe ich Sexualtherapie/-Beratung.

 

Raus aus der Opferrolle

Es klappt nicht

Eigentlich wissen Sie nicht, warum "es" beim Liebesspiel nicht mehr geht. Früher war diese Sorge nicht vorhanden. Selbst die Untersuchungen beim Facharzt und die verordneten Medikamente haben nichts genutzt. Sie sind ratlos und fühlen sich ohnmächtig. Ihr Partner/ Ihre Partnerin reizt sie nicht mehr. Wie kann das sein? Früher war glühende Leidenschaft vorhanden. Was hat sich bloß verändert, dass es nicht mehr so ist?

Unter der Voraussetzung, dass keine organischen Ursachen vorliegen, entsteht sexuelles "Versagen" aufgrund psychischer Umstände. Diese sind aber meist nicht offensichtlich. Die Individualgeschichte spielt eine gewichtige Rolle, auch in der Paarbeziehung. Vielleicht versuchen Sie eine Sexualität zu leben, die gerade nicht wirklich die Ihre ist. Finden Sie mit professioneller Sexualberatung heraus, was ihr Herz begehrt und wie Sie es gemeinsam erreichen können. Sie erwartet ein aufgeschlossener und selbstreflektierter Gesprächspartner, den selbst die heikelsten Themen objektiv und aktiv neutral bleiben lassen. Meine Schweigepflicht gilt nicht nur nach außen sondern auch Ihrem Partner gegenüber. Somit haben Sie die Chance, sich neu zu entdecken und zu definieren. Nutzen Sie Ihre Chance!

Schlechter Sex vs. Intimität

Die meisten Männer und Frauen haben gelernt, dass zärtliche Berührungen, nackt im Bett liegend, darauf abzielen, Sex und in der Folge Orgasmen anzustreben. Leicht wird das Zusammenliegen als Einstieg in erregende Handlungen aufgefasst. Leider werden dadurch alle anderen Chancen verdrängt, die weitere Qualitäten von erfüllender Begegnung erlauben. Sexuelle Erregung ist jedoch in der Lage, auftretende Gefühle, von Scham und von angewidert sein zu überlagen, aber auch von Nähe und von Intimität. Zielgerichtete Stimulation zur Erlangung von Erregung wird unbewusst gerne dann eingesetzt, wenn Mann und/oder Frau sich der Beziehung nicht sicher sind, ihrer selbst oder des Gegenübers. Dieses forcierte Verhalten dient jeweils der Überdeckung der eigenen Unsicherheit, der Scham sowie der Angst vor zu viel Intimität. In der Tat lässt sich mit zielgerichteter Sexualität (#Orgasmusfixierung) die Intimität weitestgehend verdrängen, gerade wie bei einem Bordellbesuch.

...das Konzept der Sexualität als zu erbringende Leistung ist meines Erachtens die Kernvariable so gut wie aller sexuellen Funktionsstörungen. (Christoph Joseph Ahlers, "Vom Himmel auf Erden - Was Sexualität für uns bedeutet", S.148, Goldmann Verlag 2017)

Im Erlebensraum von Paaren stellt zielgerichtete Erregung zuweilen einen ziemlich flachen Verlauf, bezüglich der Qualitäten Annahme, Verbindung, Nähe und Intimität, dar. Bleiben diese Grundbedürfnisse in der sexuellen Handlung nahezu unerfüllt, so kann dann zu Recht von schlechtem Sex gesprochen werden. Auch hier gilt die Regel: Lieber keinen Sex als schlechten Sex! - Es empfiehlt sich für beide Partner, ihre "Strategien" zu hinterfragen und langfristig weniger zielgerichtete sexuelle Interaktionen zu starten, dafür aber mehr mit mehr Bewusstsein, mehr Achtsamkeit, mehr Spieltrieb und dann folglich mit mehr Nähe und Intimität. Der Schlüssel hierzu ist eine gelingende Kommunikation sowohl verbal als auch nonverbal.

An diesen Veränderungen möchte ich gerne mit Ihnen arbeiten. Seien Sie mutig und steigen Sie in eine beiderseitig gelingendere Sexualität ein!

Beachten Sie auch meine Website Sexualberatung.RalfBuchty.de.